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20 years of European Mobility Week

„Beweg dich und bleib gsund!“

Unter diesem Motto feiern wir dieses Jahr von 16. bis 22. September 20 Jahre EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE. Die EMW ist eine Initiative der Europäischen Kommission für nachhaltige Mobilität in Städten und findet seit 2002 statt.
Europäische Städte und Gemeinden widmen sich eine Woche lang dem Thema und entwickeln eigenständig diverse Aktionen und Veranstaltungen.
500 österreichische Städte und Gemeinden sind jedes Jahr mit dabei und schaffen Öffentlichkeit fürs zu Fuß gehen, Radfahren und Bahnfahren.

Die heimischen Regionalbahnen sind ein wichtiger Baustein für die Schaffung eines klimafreundlichen, flächendeckenden Verkehrsnetzes. Am 18. September findet der Regionalbahntag statt und stellt die Leistungen der Regionalbahn in Vordergrund.
Es wird mit spannenden Aktionen und Angeboten zu den Bahnhöfen gelockt.
https://www.mobilitaetswoche.at/site/projekte/regionalbahntag                             

Mit dem Autofreien Tag endet, so wie jedes Jahr, die EMW am 22. September und setzt zum Schluss nochmal ein wichtiges Zeichen.

Anmeldung möglich unter:
www.mobilitaetswoche.at
https://mobilityweek.eu/theme-2021/

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Zug statt Flug?

Unter dem Titel “Zug statt Flug?” diskutiert die ÖVG am 7. und 8. Oktober 2021 die klimaverträgliche Organisation unserer Mobilität. Der Beitrag der Bahn zum return of an intact environment ist unbestritten. Wie hoch, das können wir mit En-Roads nachspielen. En-Roads ist ein Simulationsspiel, das von Forschenden der MIT Sloan Business School in Cambridge (Massachusetts) entwickelt wurde. Den Spieler:innen stehen 18 Stellhebel zur Bewältigung des Temperaturanstiegs zur Verfügung – von der Aufforstung des Bodens bis zu weniger Fleisch auf unseren Mittagstellern. Wie sich die Bahn einbringen kann, dazu diskutiert unter anderem Judith Engel, Chefin der Verkehrssektion im Klimaministerium und Mitglied der Agenda Bahnindustrie Frauen*.

https://www.climateinteractive.org/tools/en-roads

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Bahnindustrie wächst trotz Corona

Trotz eines Markteinbruchs von acht Prozent wird der globale Markt für Bahntechnik gestärkt aus der Krise hervorgehen – zu diesem Befund kommt die “World Rail Market Study: Forecast 2020 to 2025”, die Roland Berger im Auftrag des Verbands der Europäischen Eisenbahnindustrien UNIFE durchgeführt hat. 

177 Milliarden Euro wurden 2017-2019 investiert. Stärkster Treiber war dabei das Fahrzeugsegment (mit einem Plus von 6,8 Prozent), gefolgt von der Signaltechnik (plus 4,1 Prozent) und dem Markt für Infrastruktur (plus 2,3 Prozent). Der Servicebereich wuchs im Vergleich dazu mit 0,9 Prozent eher moderat. Der Bahnbereich bleibt technikgetrieben. Zum Leidwesen von Reisenden und von potenziell Reisenden bleibt der Servicebereich unterentwickelt. Das ist gelinde formuliert – kurzsichtig.

Trotz Pandemie gehen Fachleute mittelfristig von einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 2,3 Prozent bis 2025 aus. Die Nachfrage nach nachhaltiger Mobilität steigt konsequent. Gelingen wird Wachstums allerdings nur, wenn kräftige Konjunkturprogramme in diesen Industriebereich gepumpt werden. 

Das gegenwärtige Budget 2021 ist nicht pingelig. Es weist für Österreich 17,5 Milliarden Euro für Bahnprojekte bis 2026 aus. Dazu zählen Ausbau des Nahverkehrs in Ballungsräumen, Stärkung der Regionalbahnen, weitere Elektrifizierung des Streckennetzes. Wichtige Hardware, denn ohne Schiene keine schienenbezogene Mobilität. Geld für die Entwicklung überzeugender Services, die das Bahnfahren schöner machen, ist nicht vorgesehen. Von Innovationen, die internationales Reisen über eine digitale Plattform buchbar machen, ist keine Rede.   

Doch es gibt sie, die hidden Championikinnen. Näheres dazu berichten wir alsbald….